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[…] vor Augen geführt, wie drastisch die Auswirkungen des Klimawandels sind. Wir werden künfti [...]
07.03.2025
10.07.2025 | Kommentare: 0
Beitrag per Email empfehlenUmfangreiche Abfrage in allen Bundesländern zu Hochwasservorsorge und -Monitoring von 2014 bis 2024 offenbart massiven Nachholbedarf vor allem bei naturbasiertem Hochwasserschutz.
Eine neue Bewertung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) belegt das teils enorme Risiko für schwere Schäden durch ein sogenanntes Jahrhunderthochwasser in allen deutschen Bundesländern: 10 von 16 Bundesländer weisen demnach mindestens einen sehr hohen Risikograd auf. Der Hochwasserrisikograd für Rheinland-Pfalz ist nach Berechnungen des DUH mit 7,49 sehr hoch. Hier wären von einem Jahrhunderthochwasser rund 36.ooo Wohnadressen betroffen.
Zum Schutz sieht der DUH Nachholbedarf vor allem beim naturbasierten Hochwasserschutz – etwa der Renaturierung von Auen und Flüssen. Durch solche Maßnahmen könnte sich Wasser besser ausbreiten und langsam wieder abfließen. Sabrina Schulz, Stellvertretende Bereichsleitung Naturschutz bei der DUH: „Unsere Abfrage unter allen Bundesländern bestätigt, dass noch viel zu häufig technische Schutzmaßnahmen gegenüber naturbasiertem Hochwasserschutz bevorzugt werden – das ist teuer und verschenkt das Potenzial, wichtige Nebeneffekte für Biodiversität, Gewässerschutz und Dürrevorsorge zu erzielen.“
Aus ihrer Abfrage leitet die DUH fünf wesentliche Stellschrauben für zukunftsfähigen Hochwasserschutz in Deutschland ab:
Ein Jahrhunderthochwasser tritt statistisch gesehen zwar nur einmal alle 100 Jahre auf, aber: „Im Zuge der Klimakrise sind Wasserstände dieser Höhe zukünftig häufiger zu erwarten„, schreibt die Umwelthilfe.
Die Ergebnisse der Abfrage im Detail steht unter dem nachfolgenden Link zum Downloade bereit
[…] vor Augen geführt, wie drastisch die Auswirkungen des Klimawandels sind. Wir werden künfti [...]
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